2002 - 2004
 
Geissmatt, Luzern
 
 
Die Bausubstanz der Siedlung Geissmatt (Rohbau, Traggerippe, Fassaden und Dach) stammt aus den Jahren 1934 bis 1936 und wurde nach den Plänen des bekannten Luzerner Architekten Carl Moosdorf erbaut. Die Bauten gelten als Zeugnis der sog. "Schweizer Moderne" und sind daher im gültigen städtischen Bebauungsplan mit einer Schutzzone Typ C belegt.

Die bestehenden Wohnungen (kleine 2- und 3-Zimmer-Wohnungen) wurden vollständig rückgebaut und durch neue, grössere 3 1/2 bis 6 1/2 Zimmer-Wohnungen ersetzt. Die Zimmer sind grosszügig ausgelegt, die Küchen und die Nasszellen den heutigen Anforderungen entsprechend ausgerüstet. Die Balkone konnten durch Zurückversetzen der Fensterfronten wesentlich vergrössert werden.

Die neuen Zwischenbauten entlang der Spitalstrasse schützen das "Innere" der Siedlung wirksam vor Lärm. Die neuen Einstellhallen für Autos, Roller, Mofas und Velos bieten für jedes Fahrzeug der Mieter genügend Platz.

Umbau von den bestehenden 2 bis 3 Zimmer-Wohnungen
in 42 grössere 3 1/2 bis 6 1/2 Zimmer-Wohnungen und
ein Atelier, Neubau Einstellhalle

Bauherr
Soziale Baugenossenschaft Luzern
www.sbl.ch

Architekt | ARGE
Lüscher Bucher Theiler Architekten, Luzern
www.lbta.ch
Hofstetter Bauökonomie AG, Meggen

Anlagekosten
18 Mio.